Naturwein – unsere Passion!

«Beim Nichtstun bleibt Nichts ungetan»  (Laotse)

Nur Natur. Wir tun nichts dazu und nehmen nichts weg. Wir lassen die Trauben wachsen, die Maische gären, den Wein reifen. Wir begleiten diesen natürlichen Prozess mit Achtung und Sorgfalt. Ohne Zusätze, ohne filtern. So entsteht unser Demeter-zertifizierter Wein aus biodynamischem Anbau.

«Wein entsteht von selbst. Wenn man ihn lässt. Und nur dann erzählt er auch seine wahre Geschichte. Von lehmiger Erde, sonnigen Toskaner Sommertagen und kühlen Nächten nahe am Meer. Wir wollen diese Geschichte hören und lassen den Wein erzählen ohne uns einzumischen. Wir arbeiten mit höchster Sorgfalt, fügen nichts hinzu und filtern nichts heraus und erleben aber alles genau so, wie es sich zugetragen hat. Ein reiner, sinnlicher Trinkgenuss aus nichts als Trauben, Sonne, Erde.» 



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Das Terroir des Sequerciani erweist sich als ideal um Trauben für Naturwein anzubauen. Zehn Hektaren neu angelegte Rebberge mit lehmigen Böden liegen rund zweihundertfünfzig Meter über dem Meeresspiegel. Sonnendurchflutete Tage wechseln mit kühlen Nächten. Die regulierende Meeresbrise bringt Trauben mit einem idealen Zucker- und Säuregehalt hervor. Perfekt für eine naturnahe Fermentierung ohne Zusatzstoffe.

Längst vergessene autochthone Rebsorten der Maremma wurden vor Kurzem neu entdeckt und werden bei uns nach biodynamischen Grundsätzen angebaut und gekeltert. Das Ergebnis? Nichts weniger als ein Erlebnis der neuen Art! Es sind seltene Weine, die ungefiltert das Terroir des Sequerciani spiegeln.

Wir lesen die Trauben von Hand und wählen nur die Besten. Die Fermentierung geschieht spontan mit Hefen, welche von den Traubenhäuten stammen. Wir fügen weder zusätzliche Hefen noch andere Stoffe hinzu. Unsere Weine reifen in Terracotta-Amphoren, die dem Wein ausreichend Sauerstoff zuführen, um den maximalen Eigengeschmack der Trauben zu erhalten. Einen kleineren Teil lassen wir auch in Holzfässern reifen, um dem Wein eine zusätzliche Nuance zu geben. Amphoren- und Holzfass-Wein werden vereinigt, bevor wir ihn in die Flaschen füllen. Diese Methode gibt unserem Rotwein einen komplexen Geschmack, ohne dass der Charakter der Traubensorte verloren geht.

Wir beobachten lediglich und lassen die Kräfte der Natur walten: wir fügen weder etwas hinzu, noch entfernen wir etwas. Der Wein wird nicht gefiltert und es werden keine Sulfite zugefügt.

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Pugnitello

Ein jahrhundertelang vergessener Weingenuss ist wieder da.

Diese Traubensorte war lange in Vergessenheit geraten und wurde erst vor Kurzem wieder entdeckt und geschätzt. Sie wurde in abgelegenen Weinbergen in der Provinz Grosseto (Toskana) wiedergefunden und im "Vitiarium" San Felice, wo einheimische Trauben systematisch geerntet werden, erhalten, beobachtet und konserviert. Der Name Pugnitello bezieht sich auf die Traube, deren kompakte Form an eine kleine Faust erinnert. Sie ist sehr resistent gegenüber Erregern und gut geeignet für den biodynamischen Anbau. 

Die reifen Beeren werden von Hand ausgewählt und geerntet. Durch die auf der Traubenhaut vorhandenen Hefen entsteht eine Spontangärung.

Die Trauben werden in Zementtanks gelagert und in französischen Eichenholzfässern und in Terracotta-Krügen verfeinert. 

Die Trauben sind ausserordentlich reich an Polyphenolen und ergeben einen Wein mit intensivem Rotton und komplexen Aromen von schwarzen Früchten. Kräftig und tiefgründig passt er ideal zu den traditionellen Gerichten aus der Toskana, zu Wild und lange gereiftem Käse. 

Foglia Tonda

Wiederentdeckung einer Traubensorte, die verloren geglaubt war

Zum ersten Mal wird der Foglia Tonda im Jahr 1887 in einem Aufsatz des Grafen Giuseppe di Rovasenda erwähnt; der Name dieser alten einheimischen Rebsorte wurde von der Kreisform des Blattes inspiriert. Früher wurde sie dem Sangiovese hinzugefügt und verlieh diesem mehr Tannine und intensivere Geruchsnoten. Die grosszügige Produktion zwingt uns zur «grünen Weinlese», sodass dabei  nur die kleinen Trauben geerntet werden. 

Die reifen Beeren werden von Hand ausgewählt und geerntet. Durch die auf der Traubenhaut vorhandenen Hefen entsteht eine Spontangärung.

Die Trauben werden in Zementbecken zu Wein gemacht und dann in Terracotta-Krügen verfeinert. 

So entsteht ein tiefroter Foglia Tonda, mit einem vielfältigen Bouquet, bei dem Gewürzaromen und die Düfte der mediterranen Macchie vorherrschen. Elegant und zugleich mit ausgeprägtem Macchia-Charakter passt er wunderbar zu toskanischem Salami, zu Primi Piatti mit Gemüse sowie zu gegrilltem Fleisch.

Ciliegiolo

Die Moderne einer historischen Rebe

Die Ciliegiolo ist eine der ältesten Rebsorten der Toskana, ihre Ursprünge reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Jahrelang glaubte man, sie wäre von einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela aus Spanien mitgebracht worden. Genetische Analysen haben jedoch ihren toskanischen Ursprung bestätigt und eine sehr enge Verwandtschaft mit der Sangiovese nachgewiesen. In den letzten Jahren wurde sie neu entdeckt und wertgeschätzt und erzielt einen bemerkenswerten Erfolg, weil sie auf kargen, durchlässigen und der Brise ausgesetzten Böden frische und fruchtige Weine mit beachtlicher Struktur und Lagerfähigkeit hervorbringt.

Die reifen Beeren werden von Hand ausgewählt und geerntet. Durch die auf der Traubenhaut vorhandenen Hefen entsteht eine Spontangärung.

In Zementtanks gekeltert und ausgebaut.

Mit hohem Polyphenolgehalt ausgestattet, beeindruckt der Wein durch seine rote Frucht, die intensiv-violette Farbe und die seidige Tanninstruktur. Er harmoniert hervorragend mit traditionellen Nudelgerichten der Maremma, mit roten und würzigen Saucen. Perfekt zu Panino und Porchetta, wie auch zu Gegrilltem, ist er ein vielseitiger Wein, der an jeder Tafel geschätzt wird.

Libello

Die klassische toskanische Robustheit zweier alter einheimischer Rebsorten

Eine Mischung aus zwei typischen toskanischen Sorten mit alter und gemeinsamer Herkunft: Sangiovese und Ciliegiolo. Die Geschichte des Sangiovese geht weit in die Vergangenheit zurück; er ist wahrscheinlich etruskischen Ursprungs. Sein ausgeprägter Charakter ist typisch für toskanische Rotweine. Auch die Ciliegiolo Rebe ist weit verbreitet in der südlichen Toskana. Auch wenn sie alleine brillieren kann, so vervollständigt sich ihr Aroma in Kombination mit dem Sangiovese und führt zu einer wunderbaren Weichheit mit einem frischen Kirschenaroma. Ein Wein mit einem lebhaften Rot und einem frischen Bouquet von kleinen roten Früchten.

Separat von Hand geerntet, werden die Trauben mit einer durch die Kohlensäuremaischung inspirierten Technik zu Wein verarbeitet. 

Jung, rund, vollmundig passt er zu den typischen toskanischen Antipasti, zu Salamischeiben und Crostini, zu den Primi Piatti mit schmackhaften roten Saucen sowie zu grilliertem Fleisch.

Verment'oro

Dank der Terracotta-Amphoren ist er klassischer als je zuvor

Bei der Herkunft des Vermentino tappt man im Dunkeln. Einer Theorie zufolge kommt er aus Spanien. Sie besagt, dass er, nachdem er sich entlang der Mittelmeerküste verbreitet habe, schliesslich nach Korsika und Sardinien kam. Andere wiederum behaupten, Italien sei sein Geburtsort. Er liebt sonniges Klima und aride Gebiete. Sein Name wurde vom lateinischen Begriff «verbena» abgeleitet, der von Dante in seinem Werk «Die göttliche Komödie» verwendet wurde, um einen fragilen Zweig zu bezeichnen; genau wie die Triebe dieser Rebsorte. 

Von Hand ausgewählt, werden nur die guten Trauben geerntet und mit den natürlich auf der Schale vorkommenden Hefepilzen fermentiert. So werden die Traubentrester und damit auch die schöne goldene Farbe durch den Gärungsprozess hindurch erhalten.

Nach dem Keltern in Stahltanks erfolgt die Gärung auf den Schalen in den Terrakotta-Amphoren. Eine kleine Auswahl wird in französischen Eichenfässern ausgebaut.

Unser Verment'oro zeichnet sich durch eine intensive Gelbfärbung, mit Aromen von gelben Früchten und Heilkräutern. Er passt gut zu Speisen mit Gemüse oder weissem Fleisch, Fettfischen, Käse.

Vermentino

Angenehme Frische und ein blumiges Bouquet

Bei der Herkunft des Vermentino tappt man im Dunkeln. Einer Theorie zufolge kommt er aus Spanien. Sie besagt, dass er, nachdem er sich entlang der Mittelmeerküste verbreitet habe, schliesslich nach Korsika und Sardinien kam. Andere wiederum behaupten, Italien sei sein Geburtsort. Er liebt sonniges Klima und aride Gebiete. Sein Name wurde vom lateinischen Begriff «verbena» abgeleitet, der von Dante in seinem Werk «Die göttliche Komödie» verwendet wurde, um einen fragilen Zweig zu bezeichnen; genau wie die Triebe dieser Rebsorte. 

Dieser Wein wird von Hand geerntet und ausgewählt und nur mit den natürlich auf der Traubenhaut vorkommenden Hefepilzen fermentiert. So werden die Traubentrester und damit auch die schöne goldene Farbe durch den Gärungsprozess hindurch erhalten. 

Unser Vermentino zeichnet sich durch eine hellgelbe Farbe mit goldenen Highlights aus, ist natürlich trüb mit blumigen und mediterranen Macchie-Noten. Manchmal prickelnd passt er ideal zu Speisen wie Omeletten, Primi Piatti mit Fisch-Saucen oder Gemüse, Käse und allen feinen Gerichten mit Fisch.

Aleatico

Delikate Süsse mit intensivem Aroma.

Der Aleatico ist eine aromatische Rebsorte mit schwarzen Beeren, besonders verbreitet in der südlichen Maremma. Das ergibt einen Wein mit einer tiefen purpurroten Farbe, von grosser Süsse und mit einer perfekt ausgewogenen Säure. 

Von Hand ausgewählt und geerntet, werden die Trauben auf einen Rost gelegt und in der Sonne getrocknet, um einen sehr süssen Most zu erhalten. Dann werden sie in kleinen Zementtanks aufbewahrt. Für die Fermentierung werden ausschliesslich einheimische Hefepilze von den Traubenhäuten verwendet. Die Verfeinerung während nur sechs Monaten findet in Impruneta-Terrakotta-Krügen statt. 

Der Wein passt hervorragend zu Schokolade und Keksen. Probieren Sie ihn auch in Kombination mit Kräuterkäse.

Unsere biologische Grappa

Grappa ist ein Destillat aus dem Trester, d. h. aus den Pressrückständen, die nach der Gärung des neuen Weins übrigbleiben.

Die Grappa-Herstellung war nach der harten Arbeit der Ernte und Gärung jeweils ein Moment der ausgelassenen Fröhlichkeit. Langsam arbeitete man in den Kellereien mit Geräten aus Kupfer, um Harmonie, Weichheit und Aromen des Brands zu gewährleisten. Die Wartezeit wurde mit Essen und vor allem... mit Trinken abgekürzt! Daher wurde die Destillation oft nachts durchgeführt. 

Wir erzählen hier in der Vergangenheitsform, denn heute ist die Destillation durch das Staatsmonopol geschützt. Heute geben die Kellereien den frischen Trester an den “Destillateur” weiter, der dann den abgefüllten und verpackten Grappa zurückliefert.

Die romantische Atmosphäre von früher ist verloren gegangen, aber die handwerkliche Brennerei, der Sequerciani den Trester anvertraut (Distilleria Nannoni), hat die damalige Hingabe, Methode und Sorgfalt dieser... Grappa-Nächte bewahrt!

Grappa Selezione

Der Duft von frischem Traubentrester ist klar zu erkennen in diesem jungen Brand. Seine lebhafte Persönlichkeit wird durch die Noten von Aleatico und Pugnitello veredelt.

Die Grappa-Destillation erfolgt handwerklich, mit Dampf-Kupferkesseln und diskontinuierlichem, tiefgradigem Brennkolben; das Trennen/ Beseitigen der unangenehmen und unerwünschten Substanzen erfolgt bei jedem Brennvorgang manuell durch den Destilliermeister.

Junger, nicht gereifter biologischer Grappa, Lagerung in Stahlbehältern. Transparent, klar und kristallin. 

Am Gaumen ist er ausgewogen und angenehm, von ausgezeichneter Persistenz. Im Hintergrund sind köstliche, fruchtige Noten zu spüren, typisch für Aleatico und Pugnitello.  Ausgezeichnet zum Abrunden einer Mahlzeit.

Grappa Riserva

Das fruchtige Aroma von frischem Traubentrester, das unmittelbar an die Ernte-Düfte der Maremma erinnert, vereint sich mit den delikaten Aromen der Veredelung im Holz: Vanille, Mandel und Honig

Gereifter biologischer Grappa aus frischem, noch triefendem Weintrester aus sämtlichen Traubensorten des Betriebs. 

Die Grappa-Destillation erfolgt handwerklich, mit Dampf-Kupferkesseln und diskontinuierlichem, tiefgradigem Brennkolben; das Trennen/ Beseitigen der unangenehmen und unerwünschten Substanzen erfolgt bei jedem Brennvorgang manuell durch den Destilliermeister.

Gereiftet für 18 Monate in Barriques aus französischer Eiche, die nur einmal für die Lagerung von Wein verwendet wurden. Die Reifung findet in dem von der Zoll- und Monopolbehörde versiegelten Lagerhaus statt, was deren Dauer und die Modalitäten garantiert und bescheinigt. 

Schöner lebendig-goldener Grappa. Im Mund ist sie ausgewogen und weich, sie umschmeichelt den Gaumen. Ausgezeichnet zum Abrunden einer Mahlzeit. Besonders empfehlenswert zu handwerklich hergestellter Schokolade und trockenem Gebäck.

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